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Fiverr-Auszahlung in Lexware Office erfassen

Lexware Office bucht schnell, aber blind: ein Fiverr-Bankumsatz zeigt nur den Netto-Betrag – dass darin eine reverse-charge-pflichtige Provision an ein israelisches Unternehmen steckt, geht in der reinen Bankansicht unter.

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Bank-CSV + Beleg-Begleittext für Lexware Office

Der Netto-Betrag verschleiert die Provision

Fiverr zahlt bereits nach Abzug der eigenen Provision aus. Bucht man nur diesen Netto-Betrag als Einnahme, taucht die Provision selbst – und damit die Pflicht, darauf als Reverse-Charge-Leistung eines Drittlands-Unternehmers (Fiverr International Ltd., Israel) selbst USt abzuführen – in der Buchhaltung gar nicht mehr auf.

Was stattdessen sinnvoll ist

Bruttobestellwert und Provision getrennt erfassen: den Bestellwert als Einnahme, die Provision als eigenen Beleg mit dem Hinweis auf §13b Abs. 2 Nr. 1 UStG im Verwendungszweck. So bleibt nachvollziehbar, worauf die Reverse-Charge-USt in der UStVA (Kz. 84/85) beruht, auch Monate später.

Kleinunternehmer bei Fiverr

Auch als Kleinunternehmer schuldest du die Reverse-Charge-USt auf die Fiverr-Provision, kannst sie aber nicht als Vorsteuer abziehen – ein zusätzlicher Kostenfaktor, den man beim Kalkulieren der eigenen Preise mit einplanen sollte.

FAQ

Zeigt Lexware Office die Fiverr-Provision automatisch als Reverse Charge?

Nein. Der CSV-Bankimport kennt keine Steuerschlüssel. Die Reverse-Charge-Einordnung musst du beim Erfassen des Belegs selbst vornehmen bzw. dokumentieren.

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